Lachen, Heike Müller

 

Lachyoga

- mehr Wohlbefinden und Energie

Die Technik des Lachyoga entspringt den Selbstversuchen des amerikanischen Wissenschaftsjournalisten Norman Cousins 

Im März 1995 schrieb der in Mumbai praktizierende Arzt Dr. Madan Kataria einen Artikel zum Thema "Lachen - die beste Medizin" für sein Gesundheitsjournal. Im Zuge seiner Recherchen inspirierten ihn besonders Norman Cousins sowie die Forschungsarbeiten von Dr. Lee Berk dazu, diese Wirkungen bei sich selbst und anderen in der Praxis zu überprüfen.


Die Gelotologie ist die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens und beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. Begründer der Gelotologie ist der Psychiater Dr. William F. Fry, der bereits 1964 an der Stanford University Forschungen über die Auswirkungen des Lachens auf die körperlichen Vorgänge anstellte

Am 13. März 1995 begab er sich um 7 Uhr morgens in einen nahe gelegenen öffentlichen Park und schaffte es, vier Personen davon zu überzeugen, mit ihm gemeinsam einen Lachclub zu starten. Innerhalb von wenigen Tagen wuchs die kleine Gruppe auf über 50 Personen an. Während der ersten Treffen standen die Teilnehmer im Kreis, eine Person begab sich in die Mitte und erzählte einen Witz oder eine lustige Anekdote. Alle Beteiligten hatten ihren Spaß und fühlten sich für den Rest des Tages wohl. Doch nach zwei Wochen waren die guten Witze ausgegangen und negative, verletzende Themen kamen auf. Zwei beleidigte Mitglieder beschwerten sich und forderten die Schließung des Lachclubs. Dr. Kataria bat seine Mitglieder um etwas Geduld, damit er nach einer für alle Beteiligten passablen Lösung suchen konnte. In seinen wissenschaftlichen Unterlagen fand er in dieser Nacht die alles verändernde Antwort.

Unser Körper kann nicht zwischen echtem und grundlosem, gespieltem Lachen unterscheiden - in beiden Fällen produziert er die dieselbe Glückschemie

Am nächsten Morgen vermittelte Dr. Kataria seinem Lachclub diese neuen Erkenntnisse und bat sie, mit ihm eine Minute lang das Lachen zu simulieren. Voller Skepsis willigten die Mitglieder ein - das Ergebnis war verblüffend. Bei einigen wurde aus dem gespielten Lachen sehr schnell echtes Lachen, welches die anderen ansteckte. Innerhalb kurzer Zeit lachte die Gruppe wie nie zuvor. Dieses herzhafte Lachen dauerte fast 10 Minuten an. Das war der Durchbruch und die Geburtsstunde von Lachyoga. 

Lachyoga versteht sich als eine Mischung aus tiefer Yoga-Atmung, Stretching und  Lachübungen, die ein kindlich-verspieltes Verhalten fördern 

Dr. Kataria erkannte, dass es, abgesehen von Humor, noch andere Wege gibt, das Lachen zu stimulieren. Seine Frau Madhuri und er hatten bereits  lange Jahre Yoga praktiziert und erkannten Ähnlichkeiten zwischen dem Lachen und den Atemübungen aus dem klassischen Yoga. Sie kombinierten Elemente dieser alten Form des Yoga mit Lachübungen. Das tiefe Atmen zwischen den Lachübungen verstärkt die positive Wirkung auf den Körper. Dr. Kataria entwickelte ein Repertoire an Lachübungen, die Rollenspiel-Elemente sowie Techniken beinhalten, die er aus seiner Zeit als Amateur Schauspieler übernahm. Ihm wurde bewusst, wie wichtig die kindliche Verspieltheit für das Lachen ist und so entwickelte er weitere Techniken, um die spielerische Verhaltensweise in der Gruppe zu fördern.  

"Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen" (Dr. Madan Kataria) 

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Lachyoga eine positive Auswirkung auf unser seelisches Wohlbefinden hat, da der Körper keinen Unterschied zwischen echtem und grundlosem Lachen macht.

 

Lachyoga stellt heute eine weltweite Bewegung mit Tausenden von Lachclubs in weit über 100 Ländern dar

Laughter Yoga International

B-001, Viswa Prakruthi 
Green Woods Apartment, 
Behind MM Tower, Jakkur Plantations, Yelahanka,
Bangalore - 560064 

LOU 

The Laughter Online University
Laugh Angeles California 

Verbund der Lachyoga - Business - Trainer*innen 

im deutschsprachigen Raum 

HumorCare HCDA

Deutschland - Österreich
In der Thürn 12
78532 Tuttlingen